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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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Härtt und sein Geist der Verfolgung wider die Pro-testanten ist allemal der grausamste gewesen; wie nochThorn, die auf die Galeeren verwiesenen ungarischenPrediger, die bewirkte Widerrufung des NautischenEdikts, die Hinrichtung des Patriarchen Cyrill Lu-caris, und die HE Nergreifung ftlbst an den päpst-lichen Gesandten Tourron und de la Beaume deut-lich beweisen. Kein Orden hat die Rachsucht unddie Lust zu herrschen so weit getrieben, keiner sicheigene Monarchien zugelegt, keiner in so kurzer Zeit,»md mit Unterdrückung andrer Geistlichen, durch un»mäßige Vergebungen, und offenbare Handeljchaflsolche Reichthümer errungen; und Malagrida ist einneues Beyspiel, wie die Jesuiten selbst Königen fürch-terlich werden, wenn man schon den Damreus undRavaillac ihnen nicht zurechnen wollte. Unser Ver-fasser ist gegen die abgefeimteste Bosheit zu gleich-gültig , und bey allen seinen schonenden Ausdrückenvermengt er zu sehr die Religion selbst mit ihremMißbrauche. In andern Orden haben einzelne M.än-ner in ältern Zeiten, ebenfalls grausame Grundsätzebefolget; aber ihre Bosheit ist weder so allgemein,«och so beständig gewesen,-ihr Eifer, ihre Herrsch-sucht und ihr Plan sich über alles zu erheben, sindNiemals so lvcit gegangen. Unser Verfasser-fängt in-dessen schon beym Heidmthum an, nntersucht dieAnfänge des Mönchstandcs im Christenthum;- zeigtwie bald ihr Eifer zum Guten ngchgstassen, wie thö-richt