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dem war die Gefahr des Aufruhrs allemal von derMiliz mehr zu besorgen, und kam auch fast allemaldaher; da der Staat entwafnct war, und sich keineHsfnung zu einer Besserung bey einem Aufruhrmachen konnte. Unter dem einzigen Maximin stundder Senat auf, bey allen andern Revolutionen sien,gen die Kricgsleute an den Kayser zu stürzen. Frey,lich ist Augusts Stand im Reiche unfern Augen etwasfremdes Er war eigentlich der Feldherr der Repu-blik, der die friedlichen Geschäfte grosscnthcils demRathe überließ, in Kricgssachen aber unumschränktherrschte; aber diese Beybehaltung der alten For-men war ein Meisterstück der Klugheit. Tiberius warso grausam nicht, wenn die allgemeine Noth dawar;man hat Münzen und Aufschriften, die seine Gut-thätigkeit nach dem grossen Erdbeben bezeugen, undfeine von Hr. W angeführte Banko geht auch dahin;aber wo sein Ansehen in Gefahr war, zeigte er sichunerbittlich. Beym grossen Vrspasian wünschten wirallemal, daß man seine innere Regierung besser kennenmöchte; es war mehr als Sully erfordert, in zehn Iah,ren ein Reich wieder aufzurichten, das 2000 Millio-nen Gulden bedurfte, um bestehen zu können. Wirfind geneigt ihn als den Größten unter allen Beherr-schern Roms anzusehen, denn der erste Antonin,der ihm am nächsten kam, empsieng das Reichin einem blühenden Zustande. Dieser erste Bandder bis zum Nerv« geht, macht ;r 6 S. aus.