weder der Kreislauf, noch die Entstehung der Far-ben aus dem Lichte jemahls bekannt worden. Hr.S. verirrt sich hier in so weit, daß er so gar dieVersuche verwirft. Sie seyen oft irrig sagt er, undnoch öfter zwifelhaft; wie oft sind es nicht die Wahr»nehmungen, und wie behutsam muß man seyn, wennman die Nachrichten vom Ausgange derselben zumGrunde eines Beweises legen will. Die Erfordernissezur Wahrnehmung, le genis, wo wir uns mit derAufmerksamkeit und Industrie begnügt hätten. DieWissenschaft. Hr. S. bedauert hier, daß ein Schiff-bruch uns die Handschriften des Ritters m Jancourtberaubt, und der Physiologie einen grossen Verlustverursacht habe. Wie schwer es sey, bey verwickel-ten Wahrnehmungen, die viele Ursachen haben, diewahren zu unterscheiden. Dalcmbert habe erkannt,daß die Hydrodynamik die Geschwindigkeit des Blu-tes nicht erklären könne, weil das Spiel der Nerven,und die Schnellkraft der Gefässe, durch die allgemei-nen Gesetze des Gewichts und der Bewegung nichterklärt werden können. Der Wahrnehmer soll zwei-feln, soll seine Kunst, wie billig, versiebn. DieAraber seyen zu den Wahrnehmungen untüchtig gewesen(doch etwas zu hart.) Was man beobachten solle?Alles, auch das geringste, wenn es nur neu ist (undeben sowohl dasjenige, das man schon vor bekanntansteht, und woran man oft viel Irriges findet.) Mansollte seltene Vorfälle, Mißgeburten und Zwitterfleißig beobachten. Man solle methodisch wahrnehmen,
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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
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