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sen, und am wenigsten gegen einen Mann, für denwir die größte Hochachtung tragen. Dennoch wirdes dem Leser vielleicht angenehmer seyn, bey den Er-klärungen der Köpft, die wir anders auslegen, zwey-erley Meynungen zu hören. Daß wir vieles, sehr vie-les übergehen müssen, sagt sich von sich selber, denndas ganze Werk ist Original, und voll eigener Gedan.ken und eigener Ausdrücke. Zuerst vertheidigt sich derHr. V. über einige, wider die vorhergehenden Theilegemachte, Einwürfe. Er soll ein Materialist seyn,und ist es, wie er versickert, nicht, obwohl diese Leh-re an sich selber, nach seinen Gedanken, die Möglich-keit der Auferstehung und eines zweyten Lebens nichtdestreitet. Griechische Gesichter; es gebe Euerseitsder Alpen weit mehrere unbedeutende Gesichter; viel-leicht , weil in den heissen Ländern die Leidenschaftenstärker sind, und folglich auch ihre Ausdrücke in denZügen des Gesichts stärker bleiben. Die Köpft desHippokrates und anderer grossen Griechen; densittlichen Charakter finden wir in ihren Werken, aberdie Köpft sind eben nicht zuverlässige wahre Gleich-heiten. Zu Priams Zeiten mahlte man nicht, wenig-stens findet man beym Homer keine Spur vom Mahlen,und die gegrabenen Steine, die wir von den Hel-den dieser alten Zeiten besitzen, sind unmöglich nachUrbildern gemacht worden. Raphael; Hr. L- findetviel Vortresiiches in diesem Kopfe, und wir ein schöneswollüstiges Weibergesicht, das nicht den geringsten