viele Erfahrung und viel Einsicht; aber doch geht derVerfasser immer etwas weiter als feine Kenntniß,seine Erfahrung, und feine Einsicht. Ich würde mitVergnügen hievon den Leser unterhatten, und meineGedanken über des Herrn von Büffon Meynungenmit Freyheit und Bescheidenheit sagen, wenn es mög-lich wäre sie kurz zu sagen, oder meine Zeit mir eineAusführlichkeit zuließe, die anstatt einer Vorrede zueinem Buche werden könnte.
Da diese beiden Fälle nicht möglich sind, so kannich nichts weiter, als den Leser ermähnen, mit einerphilosophischen Achtsamkeit dieses Werk zu lesen. Erwird viel Neues, viel Eigenes finden, und es wer-den wenige Leser seyn, die nicht etwas hicrbey wer-den zn lernen haben. Sie werden aber auch solcheSätze antreffen, die mit derjenigen Einschränkungmüssen angesehen werden, davon ich oben gesprochenhabe.
cxr.
Hagedorn und Halter
gegen einander verglichen. *)
Ew. Hochgcb. verlangen meine Gedanken über eineVergleichung, die Herr U; und andere zwischen zweyDichtern gemacht haben, die fast zu einer Zeit ent-
*) Schreiben an den Hrn. von Gemmingen.