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sey eine langsame und zur besten Zeit eingerichteteWässerung. (1764. S- r;y>)
Xll. An die Stellen der unfruchtbaren Gegenden, hatdie Natur die Wälder gepflanzt. Die Tannen wachsenam liebsten zwischen den Klippen, die Eichen auf dürrenAuen; die Birke und Fichte im schlechten Sande.Und eben darum ist die Unbedachtsamkcit einer Na-tion am schädlichsten, wenn sie eine solche, zu nichtsals zu einer gewissen Gattung Walde ausersehenen Ge-gend, vom Holze entblösset, und dadurch zu allemGebrauche unnütz macht. (»7;;. S.
XIII. Daß ein grosser Bauernhof mehr abtrage,als ebenderselbe, wenn er zertheilt ist, — läuft wideralle Erfahrung. Da ein kleines Gut allemal pünkt-licher kann besorgt werden, als ein grosses, und daunzweifelhaft ein Eigenthümer mehr Fleiß anwendet,als ein durch Vögte angestrengter Knecht. Wennaber mehrere Höft und mehrere Familien auf einemvormals sehr ausgedehnten Gute wohnen, so werdenfie freylich mehr zu ihrem Unterhalte aufwenden, undder verkäufliche Ueberfluß wird kleiner seyn. Aber ebendieses ist der allgemeine Nutzen des Landes. Wir er-mähnen die Zweifler, in freye Länder zu reisen, diedre Natur eben nicht besonders begünstiget hat s siewerden anstatt eines mächtigen Edelmannes zwanzigFamilien wohlbemittelter, und mit zahlreichen Kinderngesegneter Bauren, und das Land aufs bestmöglichstebenutzet finden. (1770. S. 126;.)