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Herrn Hände kömmt. Wie unermeßliich ist also,der Schade des Krieges, wo eben aus den bestenJahren, und aus den gesundesten Leuten, zu Hundcrt-lauftnden verrohren gehen, und also der Schadenvon ;oc>,ooo Seelen (oder der geringste Verlust einesßebenjährigen Kriegs bey einer mächtigen Ration,)über ;rs,000,000 Gulden kömmt. (1762. S. 9)9.)
V. Die Macht einer Nation ist nicht bloß ausder Anzahl des Volks zu ermessen; denn sehr oft hatein kleineres Volk ein Grösseres überwunden, undauf dem mehrern Reichthum beruhet viel; und nochmehr auf der bessern Kriegszucht. Die Bevölkerungist nur dann hoch zu schätzen, wenn sie von arbeitsa-men Einwohnern ist, und man darf nichts von un»arbeitsamen Armen hoffen. (1772. Z. ;r.)
VI. Es giebt doch noch politische Schriftsteller,die zweifeln, ob eine starke Bevölkerung ein Glück sey.Man furchtet ft> viele Einwohner werden ihr Aus-kommen nicht finden, u. s. f. Aber wie findet der Hol-länder und der Chineser das seinige ? Je mehr Men-schen je mehr Industrie, weil einerseits der Fleiß un-fehlbar nährt, und anderseits ohne Fleiß die Natur al-lein niemanden das Leben verschafft. (1764. S. -188-)
VII. In einem Lande können die Taufen sehezahlreich, gegen die Anzahl der Sterbenden seyn,welches oft ein trauriger Beweis ist, daß von denfruchtbaren Ehen viele Kinder sich ausser Landes ver-lieren. (17ÜZ. S- is?.)