' IV. Ich will die Jahre, (sagt der Herr v. Halletin der Vorrede zu seinen Ox>y. min.) die mir in mei-nem Alter noch übrig bleiben, auch dahin anwenden,daß ich meine Werke von den Fehlern und Mängelnso viel reinige, als mir möglich seyn wird. Er ent-schuldigt diese Fehler durch die ungewisse Lebensart,die er habe führen müssen, indem er nie bey einer Wistsensthaft habe bleiben können, und auch jetzt seitdemer Göttingen verlassen, in allgemeinen und besondernGeschäften seines Vaterlandes arbeite, die mit derMedizin in keiner Verbindung stehen. Er bescheidetsich auch, daß seit dem seine Schriften erschienen, dienemlichen Gegenstände von andern besser behandeftworden, und siehet endlich die Streitigkeiten als einenFehler an, den er, so viel an ihm ist, zu verbesserntrachten werde: wie man denn von den Streitigkeitenmit Smak, Hambergern, Gunzen, Hubern,keine Spur hier antust. „ si? 6 ;. S.
V. Man wirft d'Alembert vor, daß er seit 1758-und seit den» Urtheile des Parlcments wider die Eney<clopedie, sich wieder als einen Katholiken, ja sogarals einen Kontroverststc» anstelle. Ucberhaupt beschuldi-get man die neuern französischen Weltweisen (in Eng-land würde man sie Freygeister nennen) einer verächt-lichen Heuchelei), indem sie bald die Duldung der Pro-testanten rühmen, und bald wider sie das Wort neh-men ; bald den Aberglauben verwerfen, und baldselber wieder einführen wollen. Starb doch Mau-