und nicht bey unmächtigen Geschöpfen suchen.Amen.
Zo Sepr. Heute sinds vier Jahre / daß ich hier lebe.In dieser Zeit ist mir gestorben meine erste FrauMarianna Wyß, mein Söhulein Albrecht, meinezweyte Frau Elisabeth Bücher, und in meinemHause noch Hr. Christen; alle diese sind vor Gott,ich aber bin mit den zwey Kindern noch übrig.O wie würde es mit mir stehen, wenn ich eines
von den vieren wäre!-Sie sind alle besser
gewesen, als ich; ich kann für sie alle eher hoffenals für mich, wenn ich gestorben wäre. AberLob und Dank sey dem gnädigen Gott, dermich zur Besserung aufgespart hat, und der mirZeit gönnet, mich zu ihm zu kehren. Ich thuees elend und untreu genug. — Aber nicht ich,nein, du o göttlicher Bruder! kannst Beständig-keit machen und wahre Bekehrung. Ach dasthue auch mir Erlöser!
< L>kt- Es scheint, Gott bereite mir ein neues Kreuzmich aufzuwecken. Geheiliget werde sein Na-men ! — Herr, beseele mein todtes Gebet- Sollteich wieder von dir in die Welt zurückweichen?O das geschehe mir nicht! — Ermuntere michden guten Kampf zu kämpfen — ziehe mich zudir!
r; Okt. Ich weiß gar nicht wie ich werde; so kalt,so unempfindlich, so entfernt von aller Lust ay