gen neue üppige Gedanken auf mich zu,. undin meinem Herzen wallet Weltliebe — Werwird mich erretten von dem Leibe dieses Todes!O Herr gieb mir ein reines und gewisses Herz!
Lr Aug. Heute ists ein Jahr, daß meine liebe Frau*>mit Freuden und Spiel in Göltingen angekom-men. Welcher Unterschied, zwischen meinemjezt vcreinödetcn Hause! O du liebe Seele, w»du nur in den Händen des Schöpfers bist, ssbin ich noch zufrieden mit meinem eigenen, wie-wohl unvergnügken Zustande. Ich elender Mensch!Im Zeitlichen Angst und Kummer; im EwigenFurcht und Zittern. Keine Zuflucht nirgends—solange ich Gott nicht ernstlicher suche. Ogiedmir Kraft lieber Heiland! denn in mir ist keine.
26 Aug. Bey dem Anfange dieses Tages, den du mirwieder zur Busse geschenkt hast, bitte ich dich/0 himmlischer Vater! stärke in mir das, wasdu mir gegeben hast. Laß den Samen desGuten in mir keimen und groß werden. Lehr?mich je länger je mehr die Wichtigkeit des Ein-zig-Nothwendigen erkennen. Ocfne mir dieAugen, daß ich die nahe Ewigkeit sehe — Lastmich das Gnadengeheimniß Jesu deines Sohnesrecht begreifen. — Laß mich mein Heil bey dir,
') Seine zweyte Gemahlin; sie starbjMch einer sehrkurzen Ehe.
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