s;. Iul.' O wie gut hoben die es, die einzig Gottlieben, und sich ihm überlassen; die also wederMenschen zu fürchten haben, noch mit denselbenim Streite leben. O Gott so lange ich »och lebe,ists noch Raum zur Gnade , die verleihe mir,und ermuntere die bey mir versunkene . Versiche-rung, daß alles hier eine Kleinigkeit und nichtsals die Ewigkeit unsrer Betrachtung würdig sey.
Aug. Obwohl auch das was ich eben jetzt thue,nicht von aller Heuchelet) frey ist, und an mei-nem Herzen noch alles voll Weltliebe und Unrei-nigkeit ist, so komm ich doch zu dir o Vater,denn du hast allein Worte des Lebens. Erweckein mir einen stetigen Schrecken über meine tieftBosheit, und die sich annähernde Ewigkeit! Er-barme dich!
z. Aug. Was habe ich, wenn ich von Gott abweichenund mich selbst allein suchen will? Alle Krcatu-turen empören sich über mich. Ich finde in derWelt anstatt Vergnügen und Frieden ewigenWiderspruch, Haß und Verachtung. O daßich mich doch von dieser Sklaverey loßreissenkönnte, wo man es so schlimm hat; und mitVerläugnung der auf lauter Stolz ruhendenEmpfindlichkeit, mich in die Ordnung Gottesfügen könnte, woraus alles übrige Dessen würde.?r. Sept. So lange bin ich wieder vor dem gött-lichen Angesichts geflohen. Ich habe nichts da.
bey