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bey gewonnen, Empfindlichkeiten, Zorn, Nach»such!, Mißvergnügen haben mich gefoltert; unddie ich alle würde vermeiden können, wenn ichmehr Christenthum, mehr wahre Liebe zu Gotthätte!
l 4 . Ottob. Die Welt bezahlt mich, wie ichs verdiene:Je mehr ich von Gott weiche, je elender undunglückseliger werde ich. Mein Hochmuth forderteine allgemeine Verehrung, und die wird mitaller Orten abgeschlagen. Verachtung und Feind,sschaft zeigen sich täglich deutlicher. Wie glück»lich ist man, wenn man im Frieden mit Gott lebt,und von der Welt nichts verlangt. O, daßsich das Her; so leicht bekehren liesse, als derVerstand!
e8. Okt. Je weniger ich mit Gott umgehe, je we»niger ich mich dem Geiste seiner Sanftmuthübergebe, je mehr leide ich, und werde von derWelt selber für meine Liebe gequält. Ists dennnicht möglich, mich einmal zu bereden, daß allerdieser Streit über Thorheiten, und der Sieg da»bey selber stündlich ist! ^)
*) Herr v. Hallet hatte damals verschiedene gelehrteStreitigkeiten, wovon seine gelehrte Geschichte um-ständlich den Beweis sührt.
v. Halters Tageb. Th, II. R