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gefallen in die Welt, in meine Thorheit/ in meineStudien, in meinen Eigenwillen und anderegeringfügige Dinge. — Ach Vater erbarme dichmeiner. Rege in mir die Flamme auf, nachdir zu verlangen, und meine Seeligkeit da zusuchen, wo sie ewrg wahren kann!
is. May. Mein Zustand ist der gleiche. Je mehrich äußerliche Wohlthaten empfange, je mehr hän-ge ra-, mich an die Eitelkeit, und suche darum weineinziges Vergnügen. Mein Leben wwd mir zumTraume, worinn mir kein ernsthafter Vorwurfzu Sinne kömmt, und ein thöricht Bild dasandere vertreibt.
8. Jul. In grosser äußerlicher Ruhe und innerlicherUnruhe bringe ich meine Zeit zu Vergnügt mit demIndischen, aber mit Recht besorgt für das Ewi-ge. Gott erbarme sich meiner, und erwecke inmir das fast ganz erstickte Gute.
17. Jul. Die gleichen tumultuircnden Paßionen fah-ren fort mich zu quälen, und lassen mir keineRuhe; auch habe ich keine zu hoffen, so langeich nuch in den göttlichen Willen nicht ganz er-gebe. O mein Gott erbarme dich meiner, undrühre mein Herz, daß ich sehen könne, daß Ge-duld und Gelassenheit der wahre Weg zur Ruhe,und ohne dieselbe keine für mich zu hoffen ist.
»0. Iul. Mein Gott, was habe ich nicht ausgestanden,und was hat man nicht auszustehen, wenn man