12 Jan. Dank sey Gott, dem Liebhaber unsrer See-le , daß er mich riecht einem gefährlichen Wohl-stände übcrgiebt, sondern mich züchtiget, auf daßich nicht vergesse, welch ein elendes Geschöpf ichsey.
2 Febr. Und nicht länger währet diese geringe Trüb-sal, daraufkömmt eine Ewigkeit daran kein Endeist. Liebhaber des Menschen! Laß auch meineSeele vor dir kostbar seyn; rette mich von derHerrschaft des Zorns, des Hochmuthes, desschwarzen Grolls. Vergieb mir meine Sünden!Amen.
ry März. Ich danke dir, o Vater, daß du mir ein soruhiges und vergnügtes Leben geschenkt hast. Odaß ich auch im innern so ruhig wäre, und eingutes Gewissen der Grund dieser Ruhe wäre! *)
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? Aprill. Nach einem Schlummer, der allzulang ge-dauert hat, erweckte mich Gott durch drohendeKrankheit; ein Fall, der mein Tod hätte seynkönnen, erschütterte mein Gehirn auf eine Weise,die ich niemals gefühlt hatte; hemmte zumTheil meine Zunge, und überzeugte mich, daß
*) Diele der folgenden Jahre sind in englischer Spracheverfaßt. Sie haben aber den gleichen Ton und diegleiche Stimmung des Herzens. Ich nähere michnun den leztcn Lebensjahren.