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vor dir wandeln, wie ein Mensch, der zu dir zukommen verlangt; so handeln, wie einer derwirklich glaubt, er sey unsterblich, und zu einembessern Leben gcbohren.
Dec. Wie oft habe ich Gott gebeten, daß er mireine langsame Krankheit schenken, und mich nichtin einem Sturme wegraffen möchte, wy ichkeine Zeit mich zu bedenken hätte. Diese lang-same Krankheit ist nun da, sie führt fast unvcr,merkt zur Auflösung; sie gönnt mir den Genußaller Scelenkrästc; und läßt mir also alle Zeit,zu dem grossen Zwecke mich vorzubereiten, zu, dem der Mensch gcbohren wird. —-is. Dec. Meine Gesundheit nimmt mehr ab — OhneZweifel ist es dein Gefallen o du, auf alle deineGeschöpfe aufmerksamer Vater! Die kleinen Trö-stungen der Welt, sollen mich nicht von denächten die bey dir allein sich finden, abwenden.Du trennest die Bande los, die mich an das Eitcleheften, auf daß ich mich freyer zur Ewigkeit hin,aufschwingen könne. Was sollte mir Ehre, Geldund Lustbarkeiten, da ein innerer Wurm in mirnagt, dessen Bissen alle diese Güter mich nichtentziehen können.
L;. Dec. Bin ich denn ungläubig, oder waS ist dasfür ein kalter lebloser Glaube, der weder fühltnoch Antheil nimmtIst denn Jesus nicht Heutegebühren? Nicht in die Welt gekommen für dieSünden Per Welt? Liegt es nicht an uns, wenn