wir dieser grossen Empfindung nicht theilhaftigwerden. Habe ich im Verstände einige wichtigeoder beträchtliche Zweifel entgegen zu setzen,ist nicht die aufrichtigste Erzählung der Geschichte,und die gähe und ununterbrochene Fortpflanzungdes Evangelii zureichend, uns zu überzeugen,daß weder Schwärmerei, noch Betrug hier Platzhaben können! Und ist die Geschichte wahr, istsie dann nicht das wichtigste Geschäft unsers Le-bens, einzig würdig uns zu beschäftigen. Binich nicht am Rande der Ewigkeit, alt, abge-lebt, krank, beschwert mit herrschenden Sunden;
bedürftig der Gnade.-Was habe ich denn
in der Welt, das mich abhält, an meiner Se-ligkeit zu arbeiten? Habe ich Lüste zu vergnügen;Sinne zu befriedigen. — Bin ich nicht von allendiesen Genüssen auf ewig getrennt, die ohnedemso elend waren. —
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Jan. O mein Vater! lehre mich verstehe»,was es heißt: dein Wille geschehe auf Erden,wie im Himmel. Dein Wille, wie er allmäch-tig ist, so ist er auch allweise und allgütig ! AlleVerfügungen Gottes, bitter oder angenehm, sinddoch lauter Gnade, und es stehet nur an uns,sie zu unserm ewigen Vortheile zu nutzen. O