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schen Tugenden wenig übrig, als die Herzhaftkgkeit,und der Eifer für die Grösse des ewigen Roms.
China ist nichts weniger, und ist auch niemalsdasjenige gewefen, wozu es aus besondern Absichten,die Iefuiten gemacht haben. Anfon, Le Gentil, Ri-nius und andere neue Reisende haben es nach dem Le-ben abgemalt.
Wir könnten zwar den Freygeistern ableugnen,daß die Gelehrten in China Atheisten seyen. DerKayfer selbst opfert dem Gott des Himmels; dieAufmerksamkeit des Tien (oder obersten Wesens) aufdie Aufführung der Menschen, und seine Bestrafunglasterhafter Völker, ist angenommen und kanonisch.Aber wir wollen die heutigen Chineser, bey ihrergrossen Lauigkeit in der Religion, den Atheisten gerneüberlassen, sie werden bey dieser Vermehrung ihrerAnzahl nichts gewinnen.
China hat seine Gesetze und Anordnungen vonseinen ersten Kaysern, von den tugendhaften Ven undVuvang, und von andern Herrschern, die, soviel ichfinden kann, der allerältesten Religion zugethan gewe-fen sind, und einen einzigen Gott, als einen Schöpfer,Versorger und Richter der Menschen, verehrt haben.Diese Gesetze sind ungemein ordentlich. Die scharfeund despotische Aufsicht und Macht steigt vom Kayferauf die Statthalter der Provinzen, von diesen aufdie Obrigkeiten der Städte, und endlich auf den Haus-vater herunter, der eine vollkommene Herrschaft gege»