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Deutsche Poetik : Theoretisch-praktisches Handbuch der deutschen Dichtkunst nach den Anforderungen der Gegenwart / von Prof. Dr. C. Beyer
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d. Nimm Christus in dein LebensschissMit gläubigem Vertrauen,

Stoß ab vom Strand und laß vor RiffUnd Klippe dir nicht grauen:

Und flog' auf wilder WogenbahnDein Schifflein auch hinab, hinan,

Und schlügen selbst die WellenJn's Schiff hinein,

Kannst ruhig sein,

Er läßt es nicht zerschellen. (Julius Sturm, Lied.)

56. g, b e e ä b ü s k e.

Beispiel: Rückert, das Lachen.

57. g. d g, s. b g, ü L e e.

Beispiel:

Ein Mägdlein trug mau zur Thür hinausZu Grabe;

Die Bürger schauten zum Fenster heraus,

Sie saßen eben in Saus und BrausAuf Gut und Habe.

Da dachten sie: man trägt sie hinaus,

Trägt man uns nächstens auch hinaus,

Und wer denn endlich bleibt im HausHat Gut und schöne Gaben:

Es muß sie doch Einer haben. (Goethe.)

58. übubeebUää.

Beispiel: Rückert, Megentod.

59. g. g, d ü b e ä e ä ä. (Körners Kyna st st roph e.)

Beispiel:

Es zieht ein Haus'

Zur Burg hinauf:

Was mögen die wandern und wallen?

Die Brücke fällt, das Thor geht auf,

Es sind Kunigundens Vasallen.

Sie kommen weit durch's ganze Land:

Die Herrin soll sich vermählen,

So wünscht das Volk; sie hat freie Hand,

Zu wählen,

An Würdigen kann es nicht fehlen. (39 Strophen.)

(Körner.)

60. n 5 e ä 6 c k s Ii 8-

Beispiel:

Der Dichter sprach: In alles tausendfach,

Was die umgiebt, die meine Seele liebt,

Möcht' ich mich wandeln können;

Daß außer mir und meiner süßen GierIch nicht den Dingen, welche sie umringen,

An ihr müßt' Anteil gönnen;