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Deutsche Poetik : Theoretisch-praktisches Handbuch der deutschen Dichtkunst nach den Anforderungen der Gegenwart / von Prof. Dr. C. Beyer
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19. ü, st ü st 8 ä 8 cl 6 st 6 st 1 8 t' 8- <Ottv Roquettes Ilse-stroP h e.)

Beispiel:

Kannst dn trämnen, kannst dl: schlafen,

Schöner Jüngling, komm sei mein.

. In der Liebe goldnen Hafen

Führ' ich den Beglückten ein.

Kennst du sie, verträumter Knabe,

Diese blühende Gestalt,

Die im Traum mit holder GabeLiebend schon zu dir gewallt?

Willst dn fragen nach dem NamenMeines Reichs voll Strahlcnschein?

Dieser Fluren dunkler RahmenIst der graue Jlsenstein.

Offen stehn dir meine Reiche,

Komm, Prinzessin Ilse winkt!

Komm', dn bist der Ohnegleiche,

Dem sie ihre Liebe bringt. (3'/s Strophen.)

(Otto Roqnette, Der Prinzessin Ilse Liebeswerben.)

20. a st 8 st 8 <1 8 ä 6 k 8 st st 8 i i-

Beispiel: Roauette, Sterne sind schweigende Siegel.

21. a d e k j cl s 1 8 ^ Z st A Ii i i k k.

Beispiel: Ulrich v. Wintersteten (Hagens Minnes. I. 162. 28).

22. n st a 1) j e ä 6 ä I k g 1 8 st i st i.

Beispiel: Der Vorige ebd. I. 163. 30.

29. n st e U § lt (1 st 8 ! 6 6 1 8 stii st.

Beispiel: Der Vorige ebd. 1. 164. 32.

24. g. st j kt st § 8 <1 8 ä 6 8 k t' 8 8 1l>

Beispiel: Der Vorige ebd. 1. 165. 33.

25. a st »: st «1 o 1 6 8 st i st k I m I.

Beispiel:

Das Beet, schon lockertSich's in die Höh,

Da wanken GlöckchenSo weiß wie Schnee;

Safran entfaltetGewalt'ge Glut,

Smaragden keimt esUnd keimt wie Blut.

Primeln stolzierenSo naseweis,

Schalkhafte VeilchenVersteckt mit Fleiß;