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Deutsche Poetik : Theoretisch-praktisches Handbuch der deutschen Dichtkunst nach den Anforderungen der Gegenwart / von Prof. Dr. C. Beyer
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Wallners Allg. Schaubühne, Wallners Thespiskarren, Wallncrs Volks- undNationaltheater, Kühlings Album für Liebhaberbühnen, Kühlings Dcklamations-halle, Kühlings Volksschaubühne, Kühlings Theaterspecialitäten, Görlitz' Almanachdramatischer Bühnenspiele, desgleichen von Görner, Jahrbuch deutscher Bühnen-spiele, Kathol. Dilettantenbühne, Haustheater (Graz und Leipz.), Theater-Mappe,Der Theaterfreund, Die Jugendbühne, Schauspiele für Mädchen, Boths Bühnen-repertoire des Auslands, Repertoirestücke deutscher Bühnen in neuen Bearbeitungenund Einrichtungen, Theater des Auslands, Neues Theater des Auslands,Wiener Theaterrepertoire, Neues Wiener Theater, Dramatische Meisterwerke derUngarn, Indisches Theater, Italienisches Th., Spanisches Th. u. a. m.

3. Die bekanntesten und fleißigsten Übersetzer von Stücken fremder Littera-turen sind: Angely, Graf Baudissin, Blum, Töpfer, Th. Hell, A. E. Wollheim,G. Ritter (Pseud. für Zollinger), Lorinser (Calderon), Ad. Laun (Racine undMokiere), L. Schneider, Bahn (Man sucht einen Erzieher rc.), Börnstein (EineFrau, die sich zum Fenster hinausstürzt rc.), Cosmar, A. Friedrich, W. Friedrich(Guten Morgen, Herr Fischer! rc.), Hermann (Alles durch die Frauen rc.), Denecke(Eine brillante Verlegenheit), Schrader (Dr. Robin), Schlivian (Frauenpolitik),Hiltl (Ein prächtiger alter Knabe), Winterfeldt (Ich speise bei meiner Mutter),Julius (Alle Mittel gelten), E. Neumann (Der Lebensretter), Lindau (Molitzre),Tingelstedt, Gries, Wilh. Lange, Emil I. Jonas u. a. Nach Gozzi bearbeiteteSchiller seine Turandot, Goldoni bildete die Grundlage zu Carl Blums Ichbleibe ledig, Sheridans Lästerschule übersetzte von Leonhardi u. a. Die SpanierLope de Vega, Calderon, Moreto (Donna Diana) wurden in Übersetzung oftgegeben; mehr noch seit Lessing und Schröders Zeiten Shakespeares Lustspiele;ebenso Molisre und besonders Eugene Scribe, der die deutsche Bühne langbeherrschte, wie er in Frankreich eine Schule von Lustspieldichtern begründete (ichnenne nur Bayard, dessen Vicomte von Letorieres deutsches Repertoirestückwurde) u. s. w.

Für den Dramaturgen empfehlenswerte Schriften sind neben LessingsHamburgischer Dramaturgie: Klein, Geschichte des Drama; Creizenach, ZurEntstehungsgeschichte des neueren deutschen Lustspiels; Kneschke, Das deutscheLustspiel; Prölß, Katechismus der Dramaturgie; W. R. Hossmann, Der Ent-wickelungsgang des deutschen Schauspiels; Herzfeld, Entwickelung der drama-tischen Kunst; Knorr, Entstehung und Entwickelung der geistlichen Schauspielein Deutschland: Siebenlist, Schopenhauers Philosophie der Tragödie, ein Werk,welches man wohl als das gediegenste und umfassendste Kompendium derTragödie betrachten darf; Heinr. Theod. Rötscher, Die Kunst der dramatischenDarstellung; Tiecks Dramaturgische Blätter; P. Lindaus Dramaturgische Blätter;A. E. Brachvogels Theatralische Studien (Jena 1863); G. v. Putlitz' Theater-Erinnerungen (Berlin 1875); R. Wagners Oper und Drama; Ambros' DieGrenzen der Musik und Poesie; Kalbecks Bühnenfestspiel in Bayreuth; v. ThüngenDramaturgische Fragmente; Gottb. Hühners Theatralische Feuilletons; K. R.Pabsts Die Verbindung der Künste auf der Bühne; sowie Wehls Didaskalien(Leipzig 1867) u. a.