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als xlur. nsu.tr. r« oder als sinZ. ksiu. r? k^.e/es«). Beispielsweise
nannte man die Kriegslieder des Tyrtäos Elegieen. Auch Philetas und Kalli-machos nannten ihre nicht klagenden Gedichte in Distichen Elegieen. Somitfinden wir auch in den Benennungen eine Rückbeziehung auf die Epik: in derälteren, L7i»/, auf die reine eigentliche, in der späteren Elegie (k^k^et«) aufdie lyrisch gefärbte, den Elegos (elk/oc,').
3. Es ist wohl nicht zufällig, daß die Griechen, von deren eigentlichenElegieen wir nur noch Fragmente besitzen, zu denselben sich des Distichonsbedienten. Auf dem rollenden Rücken des Daktylus strebte der mehr epischeHexameter in's Unendliche, während ihm der wehmütige, stockende, mehrlyrische Pentameter seinen Halt gab, ihn zur Einkehr in sich selbst veran-lassend. Der meist epische Vordersatz des Hexameters fand seine Ruhe im meistlyrischen Nachsatz des Pentameters. Die metrische Distichen-Form des Elegosist auch auf die deutsche Elegie übergegangen. In unserer Zeit ist sie jedochkein wesentliches, strenges Erfordernis mehr, ja, sie ist infolge des häufig an-gewandten zierdevollen Reims nicht einmal wünschenswert. Wir wählen jedeStrophenform, z. B. die Kanzone (Schlegel in Totenvpfer; Zedlitz, Tvtenkränze;Max Waldau rc.). Wackernagel empfiehlt die Terzine, die man bekanntlichbei erzählenden Gedichten beliebte. Opitz wandte den Alexandriner an, ebensoFlemming u. a.; auch Geibel (Welt und Einsamkeit). Rückert bediente sichhäufig des Sonetts (vgl. Agnes' Totenfeier; Rosen auf das Grab einer edlenFrau), ebenso Platen rc.
Beispiele und Litteratur der Elegie.
Die elegischen Gesänge eines Tyrtäos, Solon, Theognis rc. preisen denTod für's Vaterland und können als politisch-patriotische Elegieen bezeichnetwerden.
Mimnermos, der Stifter der zärtlichen, sanftklingenden Elegie, trauert inerotischen Weisen um seine geliebte Nanno.
Von Simvnides an, der das Distichon zu Grabschriften und Tvten-epigrammen benutzte, hat man die ganze Gattung des Silbenmaßes Elegiegenannt. Die erotische Elegie haben bei den Römern Catull, Tibull, Properzund Ovid gepflegt. Ihre Elegien haben bereits den Charakter der antikenElegie abgestreift und sind nur Klagelieder. Goethe in seinen römischen, nachgriechisch-römischen Mustern gebauten Elegien setzte in den Geist des Properzund des Tibull ein. Goethes Elegien haben etwas veränderten Inhalt, in-sofern sich in ihnen nicht selten heiterer Lebens- und Kunstgenuß auf demHintergründe einer untergegangenen gewaltigen Welt ausspricht. Er nähertesich dadurch der antiken Elegie, die ja auch das beunruhigte Gemüt zu erheiternstrebte. (Vgl. Goethes Elegie Euphrosyne; ferner die anders gestalteten römischenElegieen, der neue Pausias, Amyntas, und Alexis und Dora.) Aus KleistsElegie „Sehnsucht nach Ruhe" spricht seine Schwermut, die ihn von dem Punktan befiel, als er gezwungenermaßen in's Militär eintrat. — Klopstocks Elegie