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nicht mehr zurück. Er glaubt auf das Heer rechnen zu können und den Schwedentrauen zu dürfen. Doch erinnert er sich seiner Pflicht und wird wankelmütig.Die Gräfin Terzky zeigt verlockend die Größe des Erfolgs und erinnert an desKaisers Undank. So spinnen sich in der Exposition die Fäden, die das Netzbilden, um den Helden zu umstricken. Der Schritt ist geschehen, welcher Wallen-stein in's Unglück führt. Die eigentliche Tragödie beginnt.
Zweiter Akt. Max will Wallenstein retten durch ernste Warnung undHinweis auf die Pflicht. Es ist zu spät. Wallenstein hat mit den Schwedenabgeschlossen und Eilboten nach Prag geschickt, um von dort gegen den Kaiservorzugehen. Er vertraut dem Oktavio, der aber insgeheim zum Kaiser hältund alle Pläne Wallensteins vereitelt.
Das kaiserliche Manifest, welches Wallenstein ächtet und dem Oktavio dasKommando überträgt, führt den wankelmütigen Jsolani zur Pflicht zurück.Den ernsten Buttler kann Oktavio dem Wallenstein nur dadurch untreu machen,daß er ihm nachweist, wie ihn Wallenstein um den Grafentitel gebracht habe.Dies entflammt Buttlers Rache. Oktavio ahnt besten plötzlich entstehendeschwarzen Mord-Pläne, ohne sie zu beabsichtigen.
Max will dem Vater nicht folgen, da sein Weg der krumme sei. Erliebt Thekla, Wallensteins Tochter, und will nur von seinem Herzen sich leitenlassen. Den Argwohn seines Vaters Oktavio, daß er gegen ihn kämpfen könne,widerlegt er durch die Erklärung, er werde fechtend fallen, oder die vom Vaterzurückgelassene Bedeckung aus Pilsen führen. Er vergißt, dem Vater die Ab-schiedshand zu reichen, fällt ihm aber um den Hals, als dieser fragt, ob erkeinen Sohn mehr habe.
Dritter Akt. Die Terzky erblickt in der Liebe des Max zu Thekla daswillkommene Mittel, welches Max an Wallenstein unlöslich binden soll. Theklasoll Max ermutigen, damit er für Wallenstein eintrete. Aber Thekla erbebtvor dem Vergehen des Vaters. Dieser will nichts von der Werbung des Maxhören und rüst aus, er gedenke die Thekla nur „um ein Königsscepter los-zuschlagen." Die Warnung der Gemahlin, er möge nicht bis in die Wolkenfort bauen, beachtet er nicht.
Hier beginnt eigentlich schon die Peripetie: der Umschlag der Hand-lung zum Unglück. Die Hiobsposten lösen sich rasch ab. Buttler scheintder alleinige Treue zu sein. Er meldet Oktavio's Verstellung, das vereitelteUnternehmen zu Prag, den Abfall der Regimenter und die Ächtung.
Diese Mitteilung fordert Wallensteins höchste Thatkraft heraus. Er ent-schließt sich mit frischer Energie zum Kampf für sein Leben. Den Freundenruft er Mut zu und rechnet vor, daß er mit den 5 Regimentern Terzky'scherTruppen und mit „Buttler's wackern Scharen," zu denen 16,000 Schwedenam folgenden Tag stoßen würden, stark genug sei. Am meisten schmerzt ihnOktavio's Verrat, und er neigt sich mit um so größerem Vertrauen zu Buttlerhin, der kalt für ihn bleibt und nun seinen Fall um so sicherer vorbereitet.Buttler sieht kaum, wie die Pappenheimer, durch Wallensteins Worte gefesselt,schon halb für ihn gewonnen sind, als er durch die schlaue Nachricht, daß