Band 
[Zweiter und dritter Band.]
Seite
235
JPEG-Download
 

235

Mit der Rüstungen viel

Und mähnenumflattertcn Helmen.

Erste Gegenstrophe.

Über den Dächern stehend, umgähnt'

Er den siebenthorigen MundMit blutlechzenden Speeren rings,

Und floh, eh in unserem Blut

Sich sein gieriger Schlund

Schwelgend füllt', und ehe den Kranz der Türme

Flammcnglut des Hephästos fraß.

Also braust' im Rücken umher

Donner des Kriegs; schwer wurde der Kampf

Dem anstürmenden Drachen.

Denn schwer haßt Zeus der vermessenen Zung'Hochfahrenden Stolz; und als er ihr Heer,

Den heranwogenden Strom, schimmernd in Gold,

Im Geräusch unbändigen Trotzes, ersah:

Da traf er den Mann mit geschwungenem Strahl,Der schon an die Höh'n,

Siegsruf anstimmend, empordrang.ibik. Die Apostrophierung füllt' und braust' ist zu rügen.

Theodor Kaysers Übersetzung.

Erste Strophe.

Licht des Helios, fei gegrüßt,

Du, das wieder mit freundlichem StrahleThebe die siebenthorige küßt!

Hehr und herrlich wie nie zuvorSteigest du über Dirke's Thäte,

Auge des goldenen Tages, empor:

Ihn der uns genaht von Argos' Gefild,

Den Mann mit dem weißen, dem blitzenden Schild,

Es scheuchte dein BlickZn eilige hastige Flucht ihn zurück.

Chorführer.

Es rief von feines Haffes GrolleGetrieben Polyneikes ihn,

Und über unsrer Heimat ScholleFlog er, ein Adler, kreischend hin:

Es decken ihn schneeweiße Schwingen,

Hellschimmernd reiht sich Schild an Schild,