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den Bergen zusammengetroffen ist. Er wird mürrisch,finster, trübsinnig: Inga durchschaut ihn; in seiner kriege-rischen Stimmung sieht sie ein Erkalten seiner Liebe zuihr; Sverre, der den Hof ihres Vaters verbrannt hat, istihr der leibhaftige Teufel. So leben beide stumm, ohnesich auszusprechen, mehrere Monate neben einander hin;immer weiter klafft die Kluft zwischen ihnen. Da erscheintin einer Sturmnacht König Sverre, der sich für einenKundschafter des Magnus ausgiebt, in der Hütte; zugleichmit ihm der wirkliche Kundschafter desselben, der alte Thorkel.Gestern war eine Schlacht, morgen wird wieder eine sein:es gilt in der Morgendämmerung von der Höhe herab dieStellung des Feindes auszukundschaften. Die Handlung desStückes bewegt sich nun um die Rettung Sverre's ausgroßer Gefahr — denn Inga, um den Uebertritt ihresGatten in Sverre's Lager zu verhindern, hat in ihrerSeelenangst Krieger des Magnus den Fels hinaufgeführt— und um die Versöhnung beider Gatten, die dem Königeendlich gelingt. Das Schauspiel ist trotz der Dialog-Formund einiger lebhaft bewegter Scenen im Wesentlichen eineNovelle; die feinen Uebergänge der Stimmung hat Björn-son wohl anzudeuten, aber nicht — wenigstens nicht fürdas Verständniß einer Zuschauermenge im Theater —klar und dramatisch wirksam auszuführen gewußt. Wemes gelingt, sich schnell in die eigenthümlich verschlungeneSituation zu versetzen, der wird bald von der Tiefe derEmpfindung und dem Reiz der Dichtung ergriffen werden:im Ganzen waltet freilich in ihr der lyrisch-epische Zugvor, nur im Ausgang kommt es zu einem dramatischenZusammenstoß. Ausstattung und Darstellung waren alt-norwegisch; die Blockhütte, der Erdboden mit Fichtenreis