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bestreut, mit ihren engen Thüren und niedrigem Dach,mit ihren Holzstämmen und dem brodelnden Kessel aufdem Herd; die Männer mit ihren Waffen; Inga in ihrernorwegischen Banerntracht boten wieder eins der male-rischsten Bilder. Des Guten zu viel war wieder der Rauch,der zu Ende den Brand der Hütte andeuten soll; das thutja ein röthlicher Feuerschein besser und natürlicher. Inerster Linie unter den Darstellern standen Frau Berg(Inga) und Herr Hellmuth-Bräm (König Sverre),die mit verhaltenem Feuer und scharfer Charakteristikspielten und denen die HerrenTimm(Halvard), Stoppen-hagen (Thorkel) und Ranpp (Einbinde) trefflich zurSeite standen.
Die sich daranschließende Aufführung des „Einge-bildeten Kranken" von Moliöre hat, wenn es fürden Unbefangenen noch eines Beweises dafür bedürfte, denEinwand widerlegt, daß einzig die Ausstattung den Erfolgder Meininger mache. Hier war nichts von Ausstattung:ein geschlossenes Zimmer mit einer Art Alkoven, in demArgan's Bett steht; ein Tisch mit Medicinflaschen, einpaar Sessel. Und in diesem Raum führten unsere Gästemit einer Wahrheit, Lustigkeit, Frische und Laune Molisre'sKömödie auf, daß innerhalb dieser fünfviertel Stundendas Publikum auch nicht minutenlang aus dem fröhlichstenGelächter kam. Der Zauber dieser Darstellungen liegt inihrer harmonischen Ausbildung, darin, daß sie dem Geisteder Dichtung Körper und Farbe leihen. So bringen sieim „Julius Cäsar" für Jeden, der historischen Sinn be-sitzt, das revolutionäre Element; in „Was ihr wollt" dasMondscheinduftige, Musikalische und Tolle; in der „Blut-hochzeit" das düster Phantastische, wüst Sinnliche und