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Fafner haben den Göttern die herrliche Burg gebaut, aberFricka kann die Freude ihres Gatten nicht theilen: sie ge-denkt, daß die Götter nun nach dem Vertrage Freia denRiesen ausliefern müssen. Mit Freia würden den Göt-tern zugleich die Aepsel der Jugend verloren gehen, siewürden altern und sterben. In dieser Verlegenheit derGötter den ihr Recht fordernden Riesen gegenüber erscheintLoge und erzählt von den Schätzen Alberich's, von der Klageder Rheinnixen gegen ihn, von dem Zanberreif, den derZwerg geschmiedet: er, der die Liebe verschmäht, ist nunkraft dieses Ringes Herr der Welt. Wie den Götternerwacht auch den Riesen die Gier nach dem Golde: gegen denSchatz des Nibelungen wollen sie Freia den Göttern lassen.Wotan und Loge steigen entschlossen nach Nibelheim hinab.Dort haust Alberich als grausamer und tückischer Herr derZwerge. Dem Schmied Mime entreißt er den unsichtbarmachenden Tarnhelm, den derselbe zusammengefügt. DerList Lvge's und der Kraft Wotan's aber ist er nicht ge-wachsen; indem er ihnen in thörichter Prahlerei seineZauberkünste zeigt, wird er von ihnen, als er sich in eineKröte verwandelt hat, gefangen und muß, um sich ausihren Banden zu lösen, ihnen alle seine Schätze ausliefern.Mit diesem Schatz, zu dem sie widerwillig auch Helm undRing fügen müssen, kaufen die Götter Freia von den Riesenlos. Bei der Theilung der Beute gerathen die Brüder inStreit, Fafner erschlägt Fasolt. Entsetzt stehen eine Weiledie Götter, dann setzt Wotan muthig den Fuß auf die Regen-bogenbrücke, die nach Walhalla führt; in der Tiefe jam-mern umsonst die Rheintöchter über das ihnen gescheheneUnrecht. Loge ruft ihnen zu: „Glänzt nicht mehr euchMädchen das Gold, in der Götter neuem Glänze sonnt