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euch selig fortan", und die Nixen antworten: „Traulichund treu ist's nur in der Tiefe: falsch und feig ist, wasdort oben sich freut!"
„DieWalküre" beginnt in der Hütte Hnnding's. Weges-und kampsesmüde, waffenlos, ein Flüchtling, stürzt Steg-mund hinein und wirft sich an dem Herde nieder. Freund-lich nimmt ihn Sieglinde, Hnnding's Weib, auf und labtihn. Später kommt Hunding zu ihnen; er erkennt inSiegmund bald seinen früheren Gegner und sein Zornwächst, als er Sieglindens Augen mit leidenschaftlichemAusdruck sich auf seinen Feind richten sieht. „Für dieNacht nahm ich dich auf", sagt Hunding im Abgehen,„mit starker Waffe doch wehre dich morgen." Einsam intraurigen Gedanken bleibt Siegmnnd am Herde sitzen,wo soll er eine Waffe hernehmen? Da tritt Sieglinde zuihm. Ein Greis ist einst in die Hütte getreten und hatein mächtiges Schwert in den Stamm der Esche gestoßen;keiner der Helden, so viel ihrer es auch versucht haben,hat das Eisen aus dem Stamm zu reißen vermocht. Mitgewaltigem Ruck zieht Siegmnnd das Schwert jetzt ausder Esche. Beide fallen sich in die Arme, im Fortgangeines wildbewegten, lieberasenden Gesprächs erkennen siesich als Bruder und Schwester, nur um sich noch tollerund inbrünstiger zu umschlingen. Während der Umarmungfüllt der Vorhang. Im zweiten Auszuge entsendet Wotandie reisige Maid Brünnhilde znr Wahlstatt; sie soll Sieg-mund, dem Wälsungen, den Sieg verleihen: Wotan näm-lich ist Siegmund's und Sieglindens Vater, er ist der Alte,der das Schwert in die Esche gestoßen. Aber mit Rechtempört sich seine Gattin Fricka, die Beschirmerin der Ehe,gegen den Schluß, den er getroffen: Siegmnnd ist wie