Band 
[Zweiter Band]
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verliert. Die Scene verwandelt sich aus der Gibichungen-halle in den Walkürenfels. Zu Brünnhilden kommt Wal-traute, die Walküre, von Angst getrieben. Das Weltendeund die Götterdämmerung sind nahe und nicht mehr auf-zuhalten, wenn Brünnhilde nicht den Ring den Rhein-töchtern wiedergiebt. Natürlich weigert sich Brünnhilde,das Liebespfand Siegfrieds zu opfern. Mit lautem Wehe-ruf enteilt Waltraute. Mit dem Tarnhelm auf dem Hauptesteigt jetzt Siegfried den Fels hinan: er erkennt so wenigBrünnhilde wie sie ihn. Im Kampfe besiegt er sie undentreißt ihr den Ring. - Den Speer im Arm sitzt Hagen,bei dem Beginn des zweiten Anfzugs, in der Gibichungen-halle, in Monddämmerung. Sein Vater der Zwerg Albe-rich hockt neben ihm und erzählt ihm die Geschichte vondem Ringe, die wir nun zum fünften Male vernehmen.Mit der aufgehenden Sonne verschwindet der Zwerg.Nach einander kommen Siegfried, Günther und Brünn-hikbe. Zwei Chöre bilden sich, an der Spitze des einenSiegfried und Gutrune, an der des anderen Brünnhildeund Günther. Jetzt, da er ohne Helm ist, erkennt Brünn-hilde Siegfried: der Ring an seinem Finger bestätigt ihreaufsteigende Ahnung. Aber Siegfried entgegnet, daß erihr den Ring nicht geraubt habe, vor der Neidhöhle habeer den Drachen erschlagen, der diesen Ring besessen, ersei des Kampfes Lohn. Folgt ein wüthendes Zankdnettzwischen Brünnhilde und Siegfried. Auf Hagen's Speerschwört Siegfried, daß er sie nicht besessen; Brünnhildedagegen, daß sie sein Weib gewesen. Achselznckend, imausgelassenen: Uebermuth um Gutrune seinen Arm schlingend,geht Siegfried mit den Seinen zum Trinkgelage, währendHagen, Günther und Brünnhilde zurückbleiben und die