Band 
[Zweiter Band]
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Ermordung des Helden beschließen. — Der Gesang derdrei Rheintöchter ertönt bei dem Anfang des dritten Aktes.Sie begrüßen Siegfried, der auf den Felshöhen des Uferserscheint, und bitten ihn um den Ring, erst mit neckischenScherzen, dann mit Drohungen ihn bestürmend. Beidesmacht auf den Helden keinen Eindruck. Allmählig kommtdas Jagdgefolge König Gunther's näher. Unten am Ge-stade lagern sich Alle, das Trinkhorn geht in die Runde.Siegfried erzählt ihnen dabei seine Geschichte. Zuletztdrückt Hagen ein Kraut in des Helden Trank, dessenSaft ihm auch die Erinnerung an Brünnhilde wieder er-weckt. Als er ihren Namen nennt, stiegen zwei Rabenauf. Erstaunt blickt ihnen Siegfried nach, da trifft ihnim Rücken Hagen's Speer. Sterbend bricht er zusammen.„Meineid rächt' ich!" Mit diesen Worten entfernt sichHagen. Zu Gutrune, in die Halle der Gibichungen, wirdSiegfried's Leichnam getragen. Um den Ring, den eram Finger hat, entbrennt Streit zwischen Günther undHagen. Der König fällt im Kampfe, schon will Hagendem Todten den Ring von: Finger streifen, als sich ihmdessen Hand zornig entgegeuballt. In diesen: Augenblickewandelt Brünnhilde daher; sie reißt Gutrune von derLeiche: „als Bnhlerin nur bandest du ihn, sein Mannes-gemahl bin ich." So läßt sie ihm den Holzstoß aufrichtenund stürzt sich mit ihrem Rosse, den Ring, den sie demLeichnam abgezogen, am Finger, in den flammendenScheiterhaufen. Nach oben züngelnd ergreifen die FlammenWalhalla, unten tritt der Rhein über seine Ufer. DieNixen tauchen auf, bei ihrem Anblick wirft sich Hagenmit den: Ruf: „zurück von den: Ringe!" in die Wellen.Woglinde und Wellgunde umschlingen ihn mit ihren Armen