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Fgfner, die ihnen die Walhalla gebaut. So haben sichdie Götter mit einer unsühnbaren Schuld beladen, sie, dieGerechten, haben sich in Gewaltthat und Ungerechtigkeitfremdes Gut angemaßt. Der Fluch, den die Rheintöchterüber das ihnen entrissene Gold ausgesprochen, trifft fortanauch die Götter und droht ihnen den Untergang. Zunächstereilt der Fluch die beiden Riesen, Fafner erschlägt seinenBruder Fasolt, um allein Herr des Schatzes zu sein. Ineinen Drachen verwandelt, hütet er denselben. Siegfriedtödtet ihn und bemächtigt sich der Beute. Auf den Rathdes Waldvögleins nimmt er von dem ganzen „Tande"nur den Ring und den Tarnhelm. Den Ring steckt er,als er den Walkürenfelsen wieder verläßt, als Ring derLiebe und Treue an den Finger Brünnhildens, und diesewill das Pfand des Geliebten nicht den Rheintöchternzurückgeben, als Waltraute sie darum beschwört. Walhall,ruft Waltraute, stürzt dahin, wenn du den verfluchtenReif nicht in die Fluth wirfst. Aber Brünnhild entgegnet:„Geh hin zu der Götter heiligen Rath; von meinem Ringeraun' ihnen zu: die Liebe ließe ich nie, mir nehmen sienie die Liebe, stürzt auch in Trümmern Walhalls strah-lende Pracht!" Die Strafe bleibt nicht aus, in Gunther'sGestalt übermannt Siegfried Brünnhilde und entreißt ihrden Ring. Prunkend trägt er ihn am Finger: zu seinemVerderben. Denn an dem Ringe erkennt ihn Brünnhildein der Halle der Gibichungen wieder; Hagen, Alberich'sSohn, wirft sich zum Rächer der beleidigten Königin aufund streckt Siegfried mit heimtückischem Speer auf derJagd nieder — gerade als dieser den Ring den Rhein-töchtern geweigert hat, die ihn darum gebeten. Von desTodten Finger löst Brünnhilde den Reif: sie verbrennt