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die Thaten, die Leidenschaften, die Züge nnd Geberdender Menschen im Theater sehen. Dasselbe gilt von eineranderen Decoration: der Hütte Hunding's. Die IdeeWagner's, sie um den Stamm einer Esche hernmzubanen,die mit ihren oberen Zweigen und ihrer Krone als Dachdarüber hinausragt, ist charakteristisch nnd glücklich imUrweltston ersonnen. Aber der Maler hat daraus eineHütte gemacht, in der eine ganze Compagnie rasten, undeinen Herd aufgerichtet, an dem der Regimentskessel auf-gehängt werden könnte. In dieser Weite laufen nun fünfViertelstunden lang drei Menschen im Halbdunkel hin nndwieder. Aber das'Wunderlichste kommt noch. „Plötzlich",heißt es im Textbuch, „ist die Hintere Thür aufgesprungenund bleibt weit geöffnet: außen herrliche Frühlingsnacht."Was sieht man nun? Einen dürftigen Waldstreifen ben-,galisch blaugrün erleuchtet. Das Umgekehrte wäre dasRichtige und Wirksame. Die Hütte ist eng, schmal undräucherig, wenn die Thür aufspringt, öffnet sich unabseh-bar im Vollmondschein prangend der Frühlingswald. ZweiRheinlandschaften werden in der „Götterdämmerung" vor-geführt: sehr schön durch die Breite des Flusses und vonmagischer Wirkung durch die Beleuchtung bei Siegfried'sTode, einer Scene, die ich schon, poetisch wie musikalisch,als einen Glanzpunkt des Ganzen hervorhob. Aber dieseLandschaften erinnern auch nicht in einer Linie, nicht ineiner Felsform an den Rhein: es sind Bilder der Donau-ufer. Während der Strom und die Berge des jenseitigenUfers drei Viertel des Raums einnehmen, spielt sich derVorgang: Siegfried's Gespräch mit den Nixen, das Ge-lage der Mannen, Siegfried's Erzählung, seine Ermordungdurch Hagen auf dem schmalen Vordergrund ab, der noch