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und mannigfache Anregung wird der Musiker von jenerStätte scheiden. Geistreiche Reden fielen, heitere Becher-feste wurden gefeiert. In der Chronik der oberen Zehn-tausend wird das Bayrenther Festspiel einen breiten Raumeinnehmen, für den Sittenschilderr, für den Romandichter,für den Philosophen, welcher die Geniesucht, die mensch-liche Thorheit und die Entstehung religiöser Secten studirenwollte, war es eine der merkwürdigsten und ergiebigstenFundgruben. Dem deutschen Volke aber wird diese an-gebliche Erneuerung der olympischen Spiele zu seinemGlücke und zum Heile einer freien, von Königen undPatronatsdamen unabhängigen Kunst ewig fremd undunverstanden bleiben. Es wird auch um dieser Gründungwillen nicht aufhören, in Richard Wagner einen Musikerersten Ranges in dieser Zeit zu verehren, aber es wirdihm doch sagen: nicht du bist die Kunst, nicht du bist dereinzige Künstler, es giebt viele vor dir, manche neben dir:in Reih' und Glied! ist die Losung unseres Jahrhunderts.Glaubst du etwas Unvergängliches geschaffen zu haben,führe es uns Allen, deinem Volke, nicht dem engen Kreisedeiner Mänaden und Korybanten vor. Versuche es erst,Allen zu gefallen, und will dir dies nicht gelingen, „mach'es Wenigen recht, Vielen gefallen ist schlimm".