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den Werth, die Bedeutung, die Eigenart seines Talentswird sich streiten lassen, aber man ist der Mühe über-hoben, dies Talent gegen die Ungläubigen beweisen zumüssen. Als erste, sür ihn und uns schönste Frucht seinesRuhmes dürfen wir wohl die Sammlung seiner drama-tischen Werke bezeichnen, die jetzt zmn ersten Male voll-ständig, geordnet, in sauberer, handlicher Ausstattung(Leipzig, T. O. Weigel) vor uns liegt. Sie umfaßt14 Stücke: zehn Trauerspiele: Maria Medici; Lahnes;Richelieu; Zenobia; Maria; Strafford; Cavalier undArbeiter; König Albrecht; Moreto; Helivdora — vierKomödien: Die Herzogin; Alceste; Ein Schützling;Voltaire.
Die ältesten dieser Dichtungen reichen, ihrer Ent-stehung nach, bis zu dem Anfang der vierziger Jahrehinauf; die jüngste, Richelieu, aus den Wunsch des Königsvon Baiern begonnen, ist im Jahre 1872 vollendet worden.Die Arbeit eines dreißigjährigen unermüdlichen Schaffensund Strebens stellt sich uns dar. Ob man sich nun mehroder minder von ihr angezogen fühlt, die Größe desWerkes, die überwundene Schwierigkeit, die mächtige Phan-tasie, die künstlerische Vollendung so vieler Einzelheitenverdienten an sich schon die wärmste Anerkennung. Hiel-tst, sagt man sich, ein bedeutender Schatz dramatischenGoldes: welche Versuche sind gemacht worden, ihn sürdie Bühne in gangbare Münzen auszuprägen? Denn so,wie die Werke vorliegen, können nur die wenigsten, viel-leicht keins von ihnen unmittelbar aus die Bühne springen.Auf der Berliner Hofbühne hat man Zenobia, die Her-zogin, Maria — auf dem Friedrich - WilhelmstädtischenTheater und auf dem Hoftheater in Meiningen: Ein