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Homer hatten, zu dem sie aufblickten, aus dem sie schöpften,so haben unsere Dichter das Viergestirn Shakspeare undSchiller, Lessing und Goethe, was gewiß ebenso vielwiegt und werth ist.
II.
Mancherlei Gegner hat die Theaterfreiheit gehabt,hat sie noch und wird sie immer haben. Zunächst aber,was man wohl bedenken möge, hätte ohne diese Freiheitdereinst weder das englische noch das spanische Theaterbestehen können. Wäre die Errichtung des „Globus" vonder Stadtobrigkeit Londons abhängig gewesen, nie würdeShakspeare auf diesen Brettern seine Welt haben aufbauendürfen. Hätte Calderon nur für das Hostheater Philipp's IV.in Buen Retiro gedichtet, um wie viel ärmer würde seineDichtung sein! Aber es ist gewiß, daß der Sprung vondem concessionirten zu dem freien Theater, von dem Mo-nopol, gewisse Dramen allein aufführen zu dürfen, zumschrankenlosen Freihandel mit allen Stücken, nicht ohneNachtheile und Gefahren sich vollziehen kann. Daher dieallgemeine Bewegung in den Kreisen, für die das Theaterzugleich eine materielle Lebensfrage ist. Die Bühnenvor-stände, die Schauspieler, die dramatischen Dichter tretenzu Genossenschaften zusammen; hier gilt es die Tantiemeder Dichter bei allen Bühnen nicht nur in privat-contract-licher Beziehung, sondern in gesetzlicher Weise durchzu-führen und zu regeln; dort sucht man Pensionskassen ingroßem Stil zu gründen, eine gewisse Gemeinsamkeit imAbschluß der Contracte, bestimmte allgemein gültige Grund-
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