Die Jesuiten,
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fikate des sechzehnten Gregors und des neuntenPins — ein neugieriger Germaniker eines Tages inden Dachräumen des Klosters unter altem Gerumpelaufgestöbert: ein lebensgroßes Ebenbild Josephs ls.Die Jesuiten hatten selbiges malen lassen, um einenihrer Säle damit zu zieren, zur Zeit, als sie wähnten,der Kaiser sei ihnen freundlich gesinnt. Später, alssie ihren Irrtum erkannt, hätten sie den gekröntenAufklärer wohl gern leibhaftig in den erwähnten..lntdrno" versperrt, und weil das nicht möglich, ver-urteilten sie wenigstens sein Bildnis zur Verbannungin die Rumpelkammer.
So war das Generalquartier der Compagnie Jesuund so steht es noch am Fuße des Kapitals, obzwarder General zur Stunde nicht darin residiert. Unterdiesem Dache wurde ein nicht kleines Stück Welt-geschichte gemacht. Da ist viel ausgesonnen, verhan-delt und beschlossen worden, was Menschengeschickebedingte und Völkerlose bestimmte. Hier stand einzwar nicht „sausender", sondern geräuschlos, aberrastlos wirkender Webstuhl der Zeit. Da, in diesemsteinernen Klosterzelt, entwarfen kühne Generale groß-artige Feldzugspläne. Von hier aus wurden Heeregelenkt, wie es trefflicher organisierte, besser gerüstete,straffer disziplinierte, unerschrockenere und ausdauern-dere nie und nirgends gegeben hat.
Die Soldaten dieser streitbaren Miliz trugen keine