England nach der Revolution.
279
und selbständigen Bewegung in der englischen Litteratur. Diebeiden Schulen der Litteratur in England: die aristokratische,Franzosen nachahmende und die bürgerliche, nationalenglische,dürfen um so weniger durchaus als schroff gegensätzliche aufgefaßtwerden, als es ja hervorragende Schriftsteller gab, welche dereinen und der andern zugleich angehörten, nach Maßgabe desKunstgebiets, auf dem sie sich eben versuchten, bald nach aus-ländischen Mustern arbeiteten, bald aus dem eigentümlichenLeben Englands heraus völlig selbständige Werke schufen. DerKampf zwischen der alten und der neuen Weise war lange Zeithindurch ein stiller, aber der Sieg gehörte hier, wie in allerLitteraturentwickelung, schließlich derjenigen Poeten- und Auto-rengruppe, welche, aus der Fülle der Wirklichkeit schöpfend, vonwarmem Leben getränkt, die Vertreter eines rein akademischen,formellen Idealismus in augenblicklichen wie in bleibendenWirkungen weit hinter sich ließ.