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1811 .
A er Rest dieses Winters war den Monaten des vori-gen Jahres ganz ähnlich. Das Tagebuch bietet mir ïautuetwas anderes als eine ungeheure Menge vornehmer Na-men, täglicher Mittags- und Abend-Gesellschaften dar.Ich ließ mich sogar verleiten am 19. Februar an einemsigurirten Schachspiel, welches der Fürstin Hohenzollernzu Ehren gegeben ward, Theil zu nehmen. Ich spieltedabei die Rolle eines Thurmes, mit Fürst Lichnowsky,Graf Joseph Dietrichstein (nachmaligem Landmarschall),und Graf Jaroslaw Potocki.
Mein Umgang mit Gelehrten beschränkte sich auf Col-lin, Hormayr und Friedrich Schlegel. An der ver-änderten Organisation, oder vielmehr zweiten Stiftung desOesterreichischen Beobachters hatte ich guten Theil,und in dieser Zeit fing mein täglicher Umgang mit Pi-lât an.
Inzwischen hatte ich durch mehrere Monate an einerneuen und sehr ausführlichen Abhandlung über unserPapiergeld gearbeitet. Gerade als diese Arbeit, der ichdoch unter allen meinen Zerstreuungen viel Zeit gewidmethatte, fertig war, erschien (am 15. ptsrj) zu nicht geringerBewegung im Publikum, das berühmte Finanz-Patentdes Grafen Wallis. — Am nämlichen Tage berief mich