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Graf Metternich theilt mir eine Menge der wichtigstenAufklärungen über den politischen Stand der Dinge undden wahren Sinn unserer neuesten Traktate mit^ und hin-terläßt mich in hoffnungsvollen Träumen. In der Nachtvom 13. znm 14. reiste er ab.
In diesem Augenblick von Stillstand und Leere be-schäftigen mich lebhaft die Vorlesungen Adam Müller's,die nach vielen Hindernissen durch meine unermüdliche Be-harrlichkeit endlich zu Stande kamen.
Die liebenswürdige Gräfin Wrbna bietet mir, vorihrer Abreise nach Umkirchen, den Gebrauch ihres Gartensin der Alster-Gasse an; Graf Nowosilzoff, der einenTheil des Hanfes bewohnte, überließ mir zwei Zimmer,so daß ich in diesem heimlichen Etablissement am 3. Juniein recht angenehmes Sommer-Quartier beziehe.
Am 6. Juni kommt Frau von St a el (auf ihrer großenEmigration durch Rußland nach Schweden und England)mit A. W. Schlegel und (dem damals noch verborgengehaltenen) Rocca in Wien an.
Ich hatte zu meinem Mémoire über die See-Rechteeinen zweiten Abschnitt geschrieben, der besonders denenglischen Kabinets-Befehlen und den Verhältnissen zwi-schen England und Nord-Amerika gewidmet war. — DiesManuskript vertraute ich dem Fürsten Reuß LXIV. an —den ich damals unter meine intimsten Freunde zählte,und der am 20. Juni Wien verließ, um mit Wallmodennach England zu reisen. (Er diente bis zum Ausgang desKrieges unter Lord Wellington.)
Demnächst kehrte ich mit großem Eifer zu meinen Aus-arbeitungen über die Geld- und Papier-Zirkulationin England zurück.
Nach vielen mühsamen und peinlichen Unterhandlungen
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