Band 
Erster Band.
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estante Fremde — die Gräfin d'Ega, Geliebte des BaronStroganoff, mehrere Monate sich aufhielt.

Am 2. Septembre fuhr ich mit Graf Metternich wie-der nach Baden, und blieb dort mehrere Tage. Am 4.hatte ich in Baden ein zweistündiges sehr interessantes Ge-spräch mit der Kaiserin.

Am 23. September entschloß ich mich — krank undäußerst trübe gestimmt — ein paar Tage zwischen Eisen-stedt und Höflein zuzubringen. Die Feste bei der Ver-mählung des Fürsten Paul mit der Prinzessin Theresevon Taxis (die ich sehr jung bei der Fürstin Solmsin Töplitz gekannt hatte) hatten zahlreiche Fremde nachEisenstedt geführt.

Am 30. war ein großes Diner (für die Neu-Vermähl-ten) bei Graf Ferdinand Palffy in Herrnals, dem auchder Graf Metternich beiwohnte. Nach dem Essen er-schien der französische Legations-Sekretair La Blanchemit der Nachricht vom Einmarsch der Franzosen in Mos-kau. Da seit einiger Zeit (wie das damalige Tagebuchdeutlich nachweiset) meine Einbildungskraft mit einem Miß-geschicke, das Napoleon in Rußland treffen sollte, lebhaftbeschäftigt war, so setzte mich die Nachricht im ersten Au-genblicke in große Bestürzung.

Im Monat Dktober führte ich wieder ein ziemlich be-wegtes Leben. Einige interessante Fremde, z. B. FürstAdam Czartoriski und Gagern, dessen erste Bekannt-schaft ich damals machte, waren in Wien. Indessen ar-beitete ich doch einige male fleißig an dem Manuskriptüber die Geld-Zirkulation, und war acht Tage lang mitRevision und Vernichtung einer großen Anzahl alter Briefeund anderer Papiere beschäftigt.

Seit der Mitte des November trafen nach und nach