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ohne alle Unbequemlichkeit bestieg. Am 12. erhielt ich inHeilbronn, wo ich einen sehr angenehmen Tag zubrachte,die Nachricht, daß das Hoflager nach Freiburg im Breis-gau zog.
Am 15. kam ich in Freiburg an. Der gute Pilatwar mir entgegen gefahren. Der Fürst Metternich nahmmich äußerst freundschaftlich auf. An eben dem Tage hieltder Kaiser einen sehr feierlichen Einzug in Freiburg.Die beiden anderen Monarchen waren noch in Karlsruhe,folgten ihm aber bald.
» Zu Freiburg war eine große Anzahl bedeutender Män-ner versammelt. Von Ministern, außer dem Fürsten Met-ternich und Paul Esterhazy, der Kanzler Harden-berg (unser unzertrennlicher Gefährte), Graf Nesselrode,Rasumoffskh, Alopeus, Lord Aberdeen, LordCathcart, Charles (später Lord) Stuart rc., von Mili-tair-Personen, Fürst Schwarzenberg, General Lange-nau, General Merveldt, Duca, Radetzky, Wrede,Wilson rc., mit welchen allen ich in täglichen Verbin-dungen war. Die Abende wurden ein für allemal beiGraf Stadion zugebracht, wo sich gewöhnlich die ganzehohe Gesellschaft vereinigte, und oft die lebhaftesten Ge-spräche über die großen Angelegenheiten des Moments ge-führt wurden.
Die Verhandlungen, an welchen ich zunächst Theilnahm, waren die, welche sich auf die damaligen politischenVerhältnisse der Schweiz und den Durchmarsch unsererArmee durch ihr Gebiet bezogen. Graf Senfft war vonunserem Hofe nach Bern gesendet worden, später BaronLebzeltern, und von Kaiser Alexander — der GrafKapodistrias. Hier traf ich zum erstenmale mit diesem.