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Gleich darauf, am 18., trat ich meine Reise überMünchen nach Wien an, wo ich am 29. eintraf.
Ich bezog wieder meine Wohnung in der Seiler-Gasse,die ich, ungeachtet ihrer Kleinheit, so bequem und eleganthatte einrichten lassen, daß ich kein Bedenken tragen durfte,die vornehmsten Personen darin aufzunehmen.
Meine Geschäfte während der Wintermonate bestandenhauptsächlich: in einer sehr lebhaften Korrespondenz mitFürst Metternich und anderen Personen des Haupt-Quar-tiers, von wo ich, durch den täglich ankommenden Kourierfortdauernd von allem was vorging benachrichtigt ward.Vor und nach den Konferenzen zu Chatillon sendete ichmehr als einmal ausführliche, und oft wohl nicht unbe-deutende Mémoires an den Fürsten. Mit Staatsrath Hu-delt st konferirte ich meinerseits alle Tage über die ein-gehenden Berichte und unsere gesammte Politik. Außer-dem war mir die Zensur der politischen Zeitungen aus-schließend übertragen, und ich schrieb selbst viele Artikelfür dieselben, Bülletins für das Publikum, Uebersetzungenvon Manifesten, Traktaten rc. Meine Korrespondenz mitdem Fürsten Karadja ging dabei lebhaft ihren Gang.
Zu gleicher Zeit war ich wieder so sehr als jemals indie große Gesellschaft verflochten, hatte häufige Einladungenzu Diners, und brachte fast jeden Abend in einem oderdem anderen der Häuser und Familien zu, mit welchenich lebte. Am häufigsten geschah dies bei der Herzoginvon Sagan und ihren Schwestern, der Fürstin Bagra-tion, der Gräfin Fuchs (wo ich oft L'hombre spielte).Minister Zichy, Fürst Trauttmannsdorff, FürstinnenMetternich (Mutter und Gemahlin), Fürst Kaunitz,Grassalkowitsch, Fürst von Ligne, alle Palffy's,Fürst Dietrichstein, Prinz August Aremberg; von
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