Band 
Vierter Band.
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Den 11., Montag. Erster warmer Tag! Ich hoffte,er sollte sehr günstig auf mich wirken, doch dem war nichtalso. — Besuch von Oberst Melden, und Fürst Hatz-feldt, der morgen mit seiner ganzen Familie die Reisenach Mailand antritt. Von 1 bis 2 fuhr ich etwas herum,spürte aber keine gute Folge; um 3 Uhr stellte ich michdem Engagement bei Rothschild, und aß mit Hatzfeldtund Schulenburg. — Als ich nach Hause kam, fühlteich mich äußerst leidend. Von 8 bis 10 Uhr lag ich imBette zwischen Schlaf und Wachen, in einem höchst unbe-haglichen Zustanve. Dennoch schlief ich um 10 Uhr glück-lich ein, und hatte, gegen alle Erwartung, eine recht guteNacht.

Den 12., Dienstag. Ich befand mich ungefähr wie gestern.Die Luft war heute recht warm, der Wind aber nicht. Nachlangem Gespräch mit Belio hatte ich einen Besuch vonder Gräfin Fuchs; und als sie mich verließ, fuhr ichnach Weinhaus, und nahm hier ein Meidlinger Bad.Um 4 Uhr nach der Stadt zurück. Der Abend war wie-der unbehaglich, doch weniger als gestern. — Ich schliefum halb 10 Uhr ein, und zwar den ersten Theil der Nachtganz vortrefflich, gegen Morgen etwas unruhiger, doch imGanzen sehr zu meiner Zufriedenheit.

Den 13., Mittwoch. Besuch des Fürsten Solms-Lich, später des Grafen Schulenburg. — Beim Essenhatte ich geringen Appetit; doch fühlte ich mich heute imGanzen besser als die beiden vorhergehenden Tage. AbendsBesuch von General Wallmoden, und Fürst Windisch-grätz. — Es folgt eine unruhige Nacht, selbst mitSchmerzen. Sollte die plötzliche Veränderung in der At-mosphäre dazu beigetragen haben?

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