Band 
Vierter Band.
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während der letzten Tage in Wien. — Uebrigens stieß mirnichts Merkwürdiges auf. Ich fuhr, ohne auszusteigen,eine Post nach der anderen bis St. Pölten, wo ich mireine Bastien'sche Suppe, und kaltes Fleisch in den Wagenbringen ließ. — Dann ging ich weiter, bis nach Molk, woich gegen 6 Uhr ankam, und mich bald zu Bette legte. —Eine sehr angenehme Lektüre gewährte mir den größtenTheil des Tages Lüdemann's Reise in die Pyrenäen;als ich diese vollendet hatte, fing ich des halbtollen CochraneFußreise durch Sibirien an.

Den 2., Freitag. Ich schrieb, ehe ich Mölk verließ,einige Zeilen nach Wien (unter anderen ein Geschenk fürdie kleine Friderique, das einzige von Leopolds Kin-dern, welches zurückgeblieben war). Dann setzte ich dieReise, bei eben so glücklichem und reizendem Wetter wiegestern, fort, ließ mir in Strengberg ein Frühstück wiedas gestrige geben, aß aber heute mit geringerem Appetit,und fuhr dann nach Ens, wo ich die Nacht blieb. — Derheutige Tag war ganz der Lektüre des Cochrane gewidmet;und trotz der Unwissenheit, Gemeinheit und Bizarrerie desAutors, waren doch seine zwei Bände in vieler Rücksichtintereffant und belehrend für mich.

Den 3., Sonnabend. Das Wetter immer gleich schön;in den Vormittagsstunden war es so kühl, daß ich mir dieFüße etwas bedecken mußte. Meine Schmerzen warenheute noch geringer als in den beiden vorigen Tagen. Ichfuhr um 7 Uhr von Ens, und in einem Strich bis Fran-kenmarkt, wo ich um 6 Uhr ankam. Auf der Stationzwischen Lambach und Vöcklabruck begegnete ich dem GrafenSchulenburg (Sagan), der von Neapel kam. — InFrankenmarkt aß ich um 7 Uhr, und zwar mit großemAppetit. Um 8 Uhr ging ich zu Bette, mit einem Gefühl