Band 
Vierter Band.
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Der herrlichste heitere Himmel bei kühler Luft gab einvortreffliches Omen für die Reise. — Auch befand ich michheute viel beffer als in den vorigen Tagen. — Fuhr um 8in die Stadt. Besuch bei Graf Sedlnitzky. Zweistün-diges Gespräch mit dem Fürsten. — Nach glücklicher Ab-machung aller Geschäfte um 2 Uhr nach Weinhaus. Ge-schenk der Lady Wellesley. Gespräch mit dem Botschafter.— Nachher mit Pilat gegessen. — Abends Besuch vonBaron Münch, der gerade heute von Fxankfurt angekom-men war; auch von Schulenburg. — Um 9 Uhr zuBette.

September.

Den 1., Donnerstag. Um 6 Uhr aufgestanden. Mitgroßem Bedauern verlasse ich meinen Garten, den ich indieser Schönheit nicht wiederfinden kann. Um halb 8 Uhrfuhr ich, und zwar von der Hinterthür des Gartens aus,von Pilat begleitet, über Hernals auf die Poststraße. Inmeinem Wagen hatte ich den kleinen Leopold, des Kam-merdieners Sohn, und Franz auf dem Sitz; im zweiten,Leopold und Bastien. Luft und Himmel waren so ein-ladend, daß in kurzem die beste Stimmung in mir erwachte.Welch ein Kontrast — dachte ich mir — und es traf ein— mein Instinkt hatte mich glücklich geleitet — zwischenmeiner Junireise auf der nämlichen Straße, und der jetzi-gen! Auch fand sich bald, daß meine Schmerzen heuteweit geringer waren, und mein ganzer Zustand besser als