Band 
Vierter Band.
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verändert schön; heute war keine Wolke an dem tiefenAzurblau des Himmels zu sehen. Ich machte um 12 Uhreine Fußpromenade nach der Brücke, die mir aber, daFranz mich verleitete, zur Abkürzung des Weges einensteilen und steinichten Fußweg zu besteigen, viel saurerwurde, als die gestrige. Dann etablirte ich mich wiederauf dem Platze neben der Kegelbahn, und setzte bis zumEssen meine Arbeit an der oftgedachten Revision fort. Inden Abendstunden las ich im Roscoe, und schlief gegenhalb 9 Uhr ein, hatte auch abermals eine recht guteNacht.

Den 22., Donnerstag. Diesen Morgen erhielt ich aber-mals eine Estaffette aus Wien (vom 22.), stand um halb9 Uhr auf, und fertigte mein (wahrscheinlich letztes) Paketfür Wien aus, welches bald nach 11 Uhr durch Estaffettevon hier nach Salzburg ging. — Um 12 Uhr schlug mirStorch einen Spaziergang auf dem Wege nach Bodebrückvor, um mir den Platz, auf welchen nach dem dazu ent-worfenen Plane, das Bad verlegt werden soll, zu zeigen.Er ließ mich aber unvorsichtigerweise den hohen Berghinauf- und Herabsteigen, welches mich noch mehr an-griff, als der gestrige Versuch. Als ich nach Hause kam,bezog sich der Himmel von allen Seiten; es fing an zuregnen, und nachher auch öfter zu donnern. — Ich voll-endete unterdeffen meine letzte Abschrift des Metternich'schenMémoires — las Abends im Roscoe, und hatte àe rechtgute Nacht.

Den 23., Freitag. Dieser letzte Tag in Gastein warzugleich der unfreundlichste. Das Thal war den ganzenTag, bei empfindlich kalter Luft, von Nebeln und Wolkenbelagert, welche die häufigen Sonnenblicke nicht zu zer-streuen vermochten. Hierzu kam, daß ich mehr als hier