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noch der Fall war, an schmerzhaftem Ziehen und Ermat-tung in den Beinen litt, welches mich nicht wenig nieder-schlug. — Unterdessen legte ich die letzte Hand an jeneArbeit, die mich hier so beschäftigt hatte, und setzte die'Lektüre (und Exzerpte aus) des Roscoe fleißig fort. —Gegen Abend fühlte ich mich wieder etwas leichter, undchatte auch eine ziemlich gute Nacht.
Den 24 ., Sonnabend. Nachdem ich von Dr. Storchcherab alles) was mich bediente, reichlich beschenkt hatte,trat ich um halb 8 meine Reise an. Der Wagen, in wel-chem die Leopold'sche Familie fuhr, blieb für's erste inmeinem Gefolge. Das Wetter war sehr kühl, Anfangsauch etwas trübe, wurde aber von Stunde zu Stunde hei-terer. Die Engpässe wurden alle glücklich zurückgelegt; ichverließ den Wagen nicht, und setzte die Lektüre des Roscoefort. — Um 4 Uhr kamen wir in Werffen an. Hier aßich mit gutem Appetit. Um 5 Uhr, weil mich sehr fror,legte ich mich zu Bette, fühlte gleich eine Anwandlung vonSchlaf, dem ich mich überließ. Um 7 Uhr erwachte ichwieder, freute mich des lieben Kindes (das nur währenddieser Reise noch mehr an's Herz gewachsen ist als zuvor),schlief aber bald wieder ein, und hatte nun eine der un-erklärbar-vortrefflichen Nächte, die mir zuweilen aufReisen, weit seltener, leider, im gewöhnlichen Lebenslaufzu Theil werden, und die ich jetzt unter meine größtenGenüsse zähle.
Den 25.1 Sonntag. Um 8 Uhr fuhren wir sämmtlichvon Werffen. Ein dicker Regenmantel verzog sich gleichin der ersten Viertelstunde, und machte einem der herrlich-sten Tage Platz. Die Luft war in den Morgenstunden,da der Wind aus Norden kam, kalt, und so zwar, daß ichauf den tiefen Wegen, welche die Sonne nicht erreicht, die
F. v. Gentz. IV. 7