Band 
Vierter Band.
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Bernstorff, Tettenborn. — Um 6 Uhr zu Hause. —Moritz O'Donnell (Anekdoten aus Preßburg). Umhalb 10 Uhr zu Bette. Schlechte Nacht, aber guten Schlafgegen Morgen.

Den 24., Donnerstag. An dem Mémoire über die grie-chische Pazifikation gearbeitet. — Bei Rothschild undauf der Staatskanzlei; Graf Walderdorff von der Ge-sandtschaft in Berlin — ein 'çaax Augenblicke. — Besuchvon Pfeilschiffter, dann Graf Appony. — Uebrigensallein. Um 9 Uhr zu Bette, aber mit geringem und un-ruhigem Schlaf. — Abends machte mir der Fürst einescherzhafte Mystifikation mit einem Bericht aus Bucarestüber eine dortige Invasion fremder Aerzte.

Den 25., Freitag. Ein höchst trauriger Regentag. Um10 Uhr zum Fürsten. Clam von München zurück trittbei ihm ein. — Um 2 Uhr zu Hause. — Höchst merk-würdiges Gespräch mit dem Fürsten über die Schwierigkeit,Geld vom Kaiser zu erhalten. (Sein Bestreben, wenn erdergleichen Versuche machen muß, ist vor allem immer das,die Formel der Manipulation zu finden. Ein sehrsinnreiches Wort!) Doch erreichte ich in demselben Ge-spräch, daß 300 Dukaten für Prokesch gefordert werden! —Um 6 Uhr Abends kam Clam. Um 7 Uhr mit Münchin's Theater an der Wien. — Alice, ein elendes Stück,aber Carl, den ich zum erstenmal sah, ein ausgezeichneterSchauspieler. — Um 9 Uhr nach Hause. Und eine sehrgute Nacht.

Den 26., Sonnabend. Ich fuhr um 11 Uhr bei heite-rem, ziemlich angenehmem Wetter nach Weinhaus, um dortnach einigen Papieren zu suchen. Bei der Rückfahrt hieltich mich eine halbe Stunde in Währing auf. — Nachherhatte ich Besuch von General Tettenborn, und Abends