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Abends ein paar Stunden bei der Gräfin Fuchs, wo ichGraf Schulenburg, Gräfin Wrbna, Sophie Zichy,Fürst Schönburg und den Prinzen sah. — Ich ging umhalb 10 Uhr zu Bette, und hatte abermals eine sehr guteNacht. — Doch auch der Schlaf will nicht wirken, wie ersollte; ich fühle mich nicht stärker, nicht thätiger, nichtheiterer.
Den 21., Montag. Um halb 11 zum Fürsten, den ichaber gleich wieder verließ. Dann eine Stunde mit SirHenry Wellesley. Nachher bis 2 Uhr im Bureau beimGrafen Mercy Depeschen (besonders die über die letztespanische Ministerial-Revolution) gelesen. — Besuch vonGeneral Tettenborn, und Fürst Hatzfeldt. — Dasneulich angefangene Mémoire wieder vorgenommen. Be-such von Huszar, von Parish, und um 7 Uhr GrafSchulenburg, der bis 9 Uhr bei mir bleibt. Ich warheute etwas besser gestimmt als in den vorhergehendenTagen.
Den 22., Dienstag. Um 11 Uhr auf die Staatskanzlei.Beim Fürsten (wo immer noch die Preßburger Angelegen-heiten fast ausschließend an der Tagesordnung sind). Hos-rath Brenner, und Baron Stürmer. — Nachher Briefenach Bucarest (an den Fürsten über den Tod seiner Tochter— an Meitani über den guten Erfolg seines Baronats-gesuchs). Um 7 Uhr zu Lady Wellesley, bei welcherich zwei recht angenehme Stunden zubrachte. Dann zuBette.
Den 23., Mittwoch. Baron Rothschild (römische Ju-den). — Um 10 Uhr zum Fürsten, um ihn zum Clemens-tage zu komplimentiren. — Baron Münch bei mir; Türk-heim, Curländer. Um 3 Uhr bei Graf Schulenburggegesien, mit Gräfin Fuchs, Gallenberg, Fekete, Graf