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Den 30.., Mittwoch. Um 12 Uhr zu Sir Henry Wel-lesley; interessante Unterredung in Bezug auf sein vor-gestriges, und mein gestriges Gespräch mit dem Fürsten.Dann nach der Porzellanfabrik. — Nach dem Essen einigeDepeschen geschrieben. Abends Besuch von Graf Schulen-Lurg, einer der wenigen, deren Umgang noch wirklichenReiz für mich hat.
Dezember.
Drn 1., Donnerstag. Ankunft der türkischen Post vom10. November. — Von 10 bis 11 aus reiner GefälligkeitLei einem unnützen Curländer'schen Dejeuner. — Um11 Uhr zum Fürsten. — Dann bis 1 Uhr mit BaronStürmer die Depeschen gelesen. — Verschiedene Engage-ments beseitigt, und den größten Theil des Tages mit denvom englischen Botschafter uns mitgetheilten Depeschen inBezug auf Lord Strangford's Sendung nach Petersburgzugebracht. — Von 8 bis 10 Uhr bei Lady Wellesley,mit ihr und ihrem Manne allein. Hierauf eine milde,angenehme Nacht.
Drn 2., Freitag. Gespräch mit Rothschild über dierömische Judensache — und Göbel. Dann eine langeDepesche nach Bucarest geschrieben. — Außer einem Besuchvon Fürst Hatzfeldt den ganzen Tag allein. — Späterdie Lektüre der englischen Kommunikate vollendet; endlichmehrere höchst vortreffliche Berichte des Hauptmann Pro-kesch gelesen. — Um 9 Uhr zu Bette. Schlechte Nacht.