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Dm 3., Sonnabend. Meine Expedition nach der Türkeigeschloffen. — Um halb 12 Uhr zum Fürsten. — Zu Mit-tag Gesellschaft bei mir: Gräfin Fuchs, Gräfin Gallen-berg, der Prinz, Münch, Bernftorff, Schulenburg,Türkheim, Pilat. — Von 6 bis halb 9 gespielt. Danneine halbe Stunde beim Kinde; und eine etwas unregel-mäßige, aber doch gute Nacht.
Den 4., Sonntag. Langer Besuch von Rothschild. —Bis 2 Uhr gelesen und gearbeitet. Dann nach Weinhaus,um eine sehr vortheilhaste Veränderung im Garten inAugenschein zu nehmen. — Nachher mit Appetit gegessen.— Einen Auszug aus den vortrefflichen Berichten desHauptmann Prokesch für den Beobachter gemacht. — Umhalb 8 Uhr Graf Schulenburg bei mir. Ich befand michganz besonders wohl. Das Gespräch nahm aber eine trau-rige Wendung, indem es auf einen kritischen Gegenstandfiel. Er blieb bis 10 Uhr, und ich war dergestalt gereizt,und bewegt, daß nun alle meine Uebel zurückkehrten, undnach mehreren schlaflosen Stunden eine schlechte Nachteintrat.
Dm 5., Montag. Ich fühlte mich wie zerschlagen; in-deffen fuhr ich um halb 12 zum Fürsten, und kam um1 Uhr nach Hanse. — Hatte einen langen Besuch vonBaron Münch, mit welchem ich auch keine erfreulicheUnterredung führte. — Nach dem Essen beschloß ich, michsehr ruhig zu verhalten. Ich mußte indessen Baron Maltz anannehmen, der nach Berlin reist, und verschiedene Kom-missionen für meine Schwestern mitnimmt. Las bis 9 Uhrin Lingard's vortrefflicher Geschichte den Streit zwischenHeinrich II. und Becket. — Die Nacht war abermals nichtgut; eine wahre Revolution hatte die einzige gestrige Abend-stunde in mir bewirkt.